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Bedarfsmobilität oder nur ein „Carsharing Placebo“,

Veröffentlicht am 03.02.2021

1 Carsharing ist seit Jahren ein geläufiger Begriff.

Es soll unter anderem

  • Effizienz bringen,
  • die Menge der insgesamt notwendigen individuelen PKW Fahrzeuge verringern und
  • die Umwelt entlasten

Deshalb wird es gerne im Mobilitätskonzept für geplante Wohnquartiere und neue Wohngebäude von den Baubehörden gefordert.

Nur stellt sich die Frage:

was wird aus den Zielen und wie kann der Bauträger und die Baubehörde vermeiden das reine Bauplan-Kosmetik vorliegt und wirklich umweltrelevante und wirksame Ziele verfolgt werden.

 

Wo beginnt ein „Carsharing Placebo“,

welches nur den Bauantrag oder eine Parkplatzschlüsselreduzierung vor dem Baubeginn ermöglichen sollen

oder

Wie funktioniert Bedarfsmobilität als Teil des Mobilitätskonzeptes, um zuverlässig Platz zu schaffen, der Umwelt zu helfen und dabei ausreichend Bedarfsmobilität den Nutzern verlässlich und langfristig zur Verfügung stellt.

 2 Welche Ziele im Bezug zur Bedarfsmobilität hat:

 

Die Kommune

  • Attraktive Wohnumgebung für zusätzliche wachsende Bevölkerung
  • Weniger Platzverschwendung für Parkflächen der individuellen Fahrzeuge in und um Wohnanlagen – mehr Platz für Kinder, Fußgänger, Radfahrer und Sozialleben
  • Weniger Luft- und Umweltverschmutzung durch saubere Fahrzeuge, weniger Parkplatzsuche
  • Ab sofort und langfristig

Der Bauträger

  • Schelle Genehmigung der Bauanträge durch modernes Mobilitätskonzept mit Bedarfsmobilität
  • Reduzierte Stellplatzerstellung durch reduzierte Stellplatzschlüssel wegen Carsharing Angebot
  • Bis zur Übergabe der Wohnanlage

Der Bewohner/Eigentümer einer zukünftigen Wohnanlage

  • Kosten einsparen durch Entfall notwendiger eigener Parkflächen - im Wohnobjekt
  • Entfall notwendiger Parkplatzsuche - rund um den Wohnraum
  • Kosten einsparen durch Entfall individueller eigener Fahrzeuge – 1. Und 2. Fahrzeug
  • Verfügbarkeit von Bedarfsmobilität nach individuellen Zeiten, Distanzen und Stauraum – vom Kleinwagen bis 7 Sitze
  • Verlässliche und langfristige Verfügbarkeit des Mobilitäts Angebotes – für immer
  • Verlässliche hohe Verfügbarkeit des Angebotes – viele Fahrzeuge
  • Vom Einzug bis zum Auszug

Der Bedarfsmobilitätsanbieter

  • Attraktive Fahrzeugmix anbieten
  • Gute Verfügbarkeit bieten
  • Hohe Auslastung
  • Geringe Zugangsschwelle
  • Finanzielle Sicherheit auch bei Perioden geringer Auslastung

 

3 Das Placebo Modell - Bedarfsmobilität

Welchen wirklichen Nutzen erzielen z.B. 2-3 Carsharing Fahrzeuge in Wohnanlagen von 7oo Wohneinheiten mit ca. 1400 potenziellen Nutzern? Die Begründung, man möchte den Bedarf kennenlernen und beurteilen und danach ausbauen. Warum, weil sich das System finanziell selbst tragen soll.

Carsharing Mobilität ist aber dem ÖPNV vergleichbar, auch hier werden finanzielle Hauptlasten nicht in jede Fahrkarte eingepreist.

Genauso muss Carsharing funktionieren. Werden also alle Kosten in Nutzung und Monatspauschale sichtbar, ist Carsharing nicht günstig und wird wenig angenommen – zumal oft Eigenfahrzeuge noch als Alternative verfügbar sind. Die Verfügbarkeit bleibt  hinter den Erwartungen der Nutzer  zurück. Die Auslastung bleibt gering oder nur wenige profitieren davon. Die Kosten erscheinen hoch, das macht das Angebot Bedarfsmobilität unattraktiv.

 

Aus Sicht der Kommune – kein Nutzen

  • im Gegenteil, es sind zusätzliche Carssharing Fahrzeuge im Verkehrsraum
  • die Fahrzeuge werden überwiegend von den Personen genutzt, die bisher gar kein Auto hatten, deren Fahrten mit dem ÖPNV werde jetzt per Auto erledigt.
  • Entlastung der Umwelt - keine

Aus Sicht der motorisierten Nutzer – kein Nutzen

  • zu wenig verfügbar und verlässlich, um die eigene Fahrzeugmobilität dafür aufzugeben,
  • Blocker sind zusätzliche Kaution, Grundkosten und Nutzungskosten nach Km und Zeit
  • Das eigene Fahrzeug wird wegen der kleinen Anzahl der Carsharing Fahrzeuge oder des fehlenden Fahrzeug Mix nicht aufgegeben, um gewohnt flexibel zu bleiben.

Aus Sicht des Bauträger – optimal

  • er hat ein Mobilitätskonzept erleichtert sich die Bauplanung,
  • er kann den Stellplatzschlüssel reduzieren
  • er hat ergänzende Verkaufs Argumente

 

Aus Sicht des Carsharing-Anbieter – kein Nutzen

  • Finanzschwelle verhindert Eintritt hoher Nutzermengen und Fahrzeug Auslastung
  • Unsichere Auslastung erschwert den Weg zu mehr Verfügbarkeit und Skalierung
  • Ertragssituation unbefriedigend, Abwanderung der Fahrzeuge nach kurzer Laufzeit ist zu erwarten
  • Rückfall der Nutzer in bisherige Mobilitätsprofile

4 Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit Bedarfsmobilität die Ziele aller erfüllen kann?

 

Die Kommune

  • Bedarfsmobilität Anforderungen an eigenen Zielen formulieren und durchsetzen
    • Keine/ wenig Außenparkflächen planen
    • Hohe Anzahl Carsharing FZ je Nutzer in der Wohnanlage verbindlich vorschreiben
      • MoBeWe kalkuliert die Anzahl der nötigen Fahrzeuge auf Basis von vergleichbaren Projekten
  • In Grunddienstbarkeit einsetzen
  • E Fahrzeuge wo möglich vorschreiben
  • Ladeinfrastruktur und Lastmanagement für alle Parkplätze vorschreiben
  • Obergrenzen für Individuelle Fahrzeuge je Wohnobjekt setzen

Resultat

  • Attraktive Wohnumgebung für zusätzliche wachsende Bevölkerung
  • Weniger Platzverschwendung für Parkflächen der individuellen Fahrzeuge in und um Wohnanlagen – mehr Platz für Kinder, Fußgänger, Radfahrer und Sozialleben
  • Weniger Luft- und Umweltverschmutzung durch saubere Fahrzeuge, weniger Parkplatzsuche
  • Ab sofort und langfristig

Der Bauträger

  • Platzreduktion für individual Fahrzeuge und Umweltschutz sind Grundpfeiler der Bauplanung und -ausführung
    • Bauanträge enthalten immer modernes Mobilitätskonzept mit Bedarfsmobilität
    • Stellplatzerstellung mit reduziertem Stellplatzschlüssel wegen Carsharing Angebot
    • Planung mit hoher Verfügbarkeit nach Wohneinheiten/ Bewohnern
    • Bis zur Übergabe der Wohnanlage
  • Resultat
    • Schnellere Bebauungsmöglichkeit
    • Einsparung Parkraumerstellung
    • Verkaufsargumente

Der Bewohner/Eigentümer einer zukünftigen Wohnanlage

  • Kosten einsparen durch Entfall notwendiger eigener Parkflächen - im Wohnobjekt
  • Entfall notwendiger Parkplatzsuche - rund um den Wohnraum
  • Kosten einsparen durch Entfall individueller eigener Fahrzeuge – 1. Und 2. Fahrzeug
  • Verfügbarkeit von Bedarfsmobilität nach individuellen Bedarfs-Zeiten, -Distanzen und Stauraum – vom Kleinwagen bis 7 Sitzer
  • Attraktive Nutzungskosten nach KM und Zeit
  • Verlässliche und langfristige Verfügbarkeit des Mobilitäts Angebotes
  • Verlässliche hohe Verfügbarkeit des Angebotes – viele Fahrzeuge / potenzielle Nutzer
  • Einbindung in Bedarfsmobilität erfolgt ohne Schwellenangst nach Kosten und Aufwand,
  • Vom Einzug bis zum Auszug

Der Bedarfsmobilitätsanbieter

  • Erfahren
  • Berät bei der Planung nach
    • Menge und
    • Art der Fahrzeuge umfeld- und bedarfsbezogen,
    • um Attraktivität für die Nutzer zu gewährleisten
    • Praktikables Finanzierungskonzept stellt langfristige Rentabilität unabhängig von der Auslastung sicher
    • Ist der langfristige Partner der Nutzer

 

So wird aus dem Schlagwort Carsharing das zuverlässige Angebot „verlässliche Bedarfsmobilität“.

Das den Anforderungen der Kommune, der Nutzer, dem Betreiber und der Umwelt Rechnung trägt.

Kombinieren die Nutzer(innen) verlässliche Bedarfsmobilität zusätzlich mit Fahrgemeinschaften, steigt der Wert für die Lebensqualität und die Umwelt drastisch.

 

Mit MoBeWe haben Sie den zuverlässigen Partner für alle Ihre Fragen zu den Belangen der Bedarfsmobilität

  • für Städte,
  • Gemeinden
  • Bauträger
  • Wohnanlagen.

  

Grundwissen:

 

CarSharing – geteiltes Fahrzeug – das Fahrzeug wird vom Bedarfsträger nur solange genutzt wie dieser die Mobilität für sich benötigt.

Das könnte man auch mit den bekannten Transportmitteln wie

  • dem eigenen Auto,
  • Taxi,
  • Bus und
  • Bahn

erreichen.

Der Unterscheid liegt in der individuellen Flexibilität zu fahren,

  • ab der eigenen Haustüre,
  • wann man will,
  • wohin man will und
  • bei reduziertem Platzbedarf und das
  • zu akzeptablen Kosten.

Das eigene Auto,

benötigt einen Stellplatz + Parkplatzsuche, teuer, schlecht ausgelastet, individuell ausgestattet, bietet Platz, flexible Nutzung, ist nicht immer verbrauchsoptimiert

Das Taxi,

benötigt einen Stellplatz, teuer, besser ausgelastet, besser ausgestattet, bietet Platz, flexible Nutzung, nicht immer umweltverträglich

Der Bus,

benötigt weniger Platz / Nutzer, günstiger weil subventioniert, besser ausgelastet, einfach ausgestattet, bietet 1 Platz, wenig flexible Nutzung, Weg zur Haltestelle und feste Abfahrzeiten, nicht immer umweltverträglich

Der Zug,

benötigt weniger Platz / Nutzer, günstiger weil subventioniert, besser ausgelastet, einfach ausgestattet, bietet 1 Platz, wenig flexible Nutzung, Weg zum Bahnhof und feste Abfahrzeiten, nicht immer umweltverträglich

Das Carsharing Auto,

hat einen Stellplatz am Standort, die Parkplatzsuche entfällt, günstiger nach Nutzung, besser ausgelastet, verschiedene Modelle unterschiedlich ausgestattet, bietet je nach Modell passend Platz, flexible Nutzung, ist meist elektrisch oder als neuer Verbrenner verbrauchsoptimiert

 

Carsharing ist also ein valider Mobilitätsbaustein, der den ursprünglichen Erwartungen an das Prinzip (Mobilität teilen) Rechnung tragen kann.

 

 

Ihr Ansprechpartner:

    Wolfgang Weiss

    +49 0174 377 1308

    wolfgang.weiss@mobewe.com 

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